Feuerwehr Haiterbach

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Hauptübung 2016 in Oberschwandorf

Feuerwehr übt für den Ernstfall
Bericht im Schwarzwälder Bote vom 17.10.2016
(von Sabine Stadler)

Ein angenommener Brand in einem Mehrfamilienhaus, ein verrauchter Keller mit zwei Verletzten und mehreren eingeschlossenen Personen auf den Balkonen sowie ein Unfall in einer Garage mit Stromausfall:
Das war das Szenario, dem sich die Haiterbacher Gesamtfeuerwehr bei der diesjährigen Hauptübung stellen musste. Kommandant Volker Renz schätzte die Problematik dieses Übungsterrains als schwierig ein.
Pünktlich zum Übungsbeginn heulten die Sirenen und bereits nach wenigen Minuten waren die ersten Feuerwehrleute am Einsatzort – ein Terrassenwohngebäude in Oberschwandorf. Zur Hauptübung war auch die befreundete Partnerfeuerwehr aus Beltershausen im Landkreis Marburg-Biedenkopf angereist und unterstützte die örtlichen Feuerwehrmänner. Die Verbindung besteht inzwischen fast acht Jahre und jährliche Besuche sowie Gegenbesuche sind mittlerweile selbstverständlich geworden.
Die ersten Wehren retteten zunächst mit Atemschutz die in Gefahr befindlichen Personen, wobei sie von der Nagolder Feuerwehr mit Drehleiterwagen unterstützt werden mussten. Dies war aufgrund der Hang- und Terrassenlage des Wohngebäudes unumgänglich. Die auf den Balkonen eingeschlossenen Personen konnten nur mit der Drehleiter aus der Gefahr des Feuers gerettet werden. Diese Aufgabe wurde von der Nagolder Feuerwehr nicht zuletzt durch das widerholte Fahrertraining sehr professionell bewältigt. 
Die Feuerwehr entnahm dem Leitungsnetz der Straße Löschwasser zur Brandbekämpfung. Zusätzlich verlegte sie mittels Einsatzfahrzeugen und Pumpen über mehrere hundert Meter Wasserschläuche von der Waldach bis zur Heckenstraße oberhalb des Übungsobjektes.

Übung zieht viele neugierige Zuschauer an:
Bürgermeister Andreas Hölzlberger zeigte sich sehr erfreut über das gute Zusammenwirken von Feuerwehren und Rettungskräften der DRK-Bereitschaft Haiterbach-Egenhausen und die gute Vorbereitung der Hauptübung, die viele Bürger mitverfolgten.
Bei dem Einsatz waren auf elf Fahrzeugen mehr als 140 Feuerwehrleute im Einsatz. Der aus Nagold kommende Einsatzwagen mit Drehleiter musste die problematische Parksituation in diesem Wohngebiet auf Umwegen umfahren. Die DRK-Bereitschaft unter der Leitung von Achim Stöhr nahm mit zwölf Rettungskräften teil.
Bei der abschließenden Manöverkritik von Gesamtkommandant Renz als Einsatzleiter mit seinen Gruppenführern wurde die Problematik bei dieser Übung besprochen. Die Wehren stießen bei der Löschwasserentnahme aus dem Leitungsnetz auf Schwierigkeiten. Bei dem Terrassengebäude musste man wissen, dass die Keller im ersten Stock sind. Außerdem mussten die Aufzüge kontrolliert werden. Renz zeigte sich zufrieden mit der großen Übung, die wichtig sei, um alle Feuerwehrleute und weiteren Einsatzkräfte routinemäßig auf reale Bedingungen vorzubereiten.

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