Feuerwehr Haiterbach

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15.08.2017: Dachstuhl steht lichterloh in Flammen

Am Dienstag gab es in den frühen Morgenstunden erneut Feueralarm in Haiterbach. Ein leer stehendes Wohnhaus im Schieferweg brannte lichterloh. Der Schaden wird auf 100 000 Euro geschätzt, die Ursache ist noch nicht geklärt. 

Gegen 3 Uhr ist das Feuer in dem Wohngebäude mit landwirtschaftlichem Anbau gemeldet worden. Bereits wenig später trafen die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Haiterbach am Einsatzort im Schieferweg ein.

Der Dachstuhl des Landwirtschaftsgebäudes brannte zu dieser Zeit schon lichterloh. Gleichzeitig wurden zur Unterstützung die Feuerwehren aus Beihingen und die Drehleiter aus Nagold an den Einsatzort gerufen. Von vier Seiten her wurde der Brand von den rund 60 Feuerwehrmännern bekämpft.

Da sich das Gebäude bereits im Vollbrand befunden habe, hätten die Feuerwehrmänner keinen Innenangriff im Gebäude mehr vornehmen können, teilte der Kreisfeuerwehrverband mit.

Nicht nur die Drehleiter aus Nagold wurde unter anderem mit Wasser aus dem Bach gespeist. "Mit zwei B-Leitungen haben wir über eine Distanz von 600 Meter das Wasser an die Einsatzstelle gepumpt", erklärte der Gesamtkommandant der Feuerwehr Haiterbach, Volker Renz. "So konnten wir eine schnelle und optimale Brandbekämpfung vornehmen", ergänzte Kreisbrandmeister Hans-Georg Heide, der an den Einsatzort geeilt war. Gegen 5.40 Uhr war der Brand gelöscht. Für Nachlöscharbeiten von Glutnestern wurde eine Brandsicherheitswache eingerichtet. Die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes Haiterbach-Egenhausen waren mit einem Fahrzeug und neun Einsatzkräften vor Ort. Sie mussten nicht eingreifen. Da das Gebäude unbewohnt ist, kamen keine Menschen zu Schaden. Das DRK sorgte indes für die Verpflegung der Einsatzkräfte.

Nach ersten Schätzungen sei von einem Sachschaden von mindestens 100 000 Euro auszugehen, heißt es in der Mitteilung der Feuerwehr. Zur Brandursache könne die Polizei derzeit noch nichts sagen. Die Kriminalpolizei aus Karlsruhe hat umgehend die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Das ehemalige landwirtschaftliche Anwesen ist im Eigentum der Stadt Haiterbach. Sie hatte es im Zuge der Flüchtlingswelle als Reserve für die Aufnahme von Asylbewerbern gekauft. Man habe es bislang aber nicht benötigt, erläuterte Hauptamtsleiter Andreas Schad auf Anfrage. Renovierungsarbeiten habe man auch keine vorgenommen – auch, weil man noch ein weiteres Gebäude im Stadtgebiet habe. In dem Wohnhaus im Schieferweg seien lediglich verschiedene Utensilien gelagert worden, beispielsweise Matratzen.
Schad geht davon aus, dass das unbewohnbar gewordene Haus voraussichtlich abgerissen wird.

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